Neues Bewusstsein - was heißt das?

Unser (eigentlich nicht vorhandenes) Bewusstsein hat uns zu Krieg, Zerstörung, Hass, Gewalt und anderen toxischen Verhaltensmustern geführt. Wäre es da nicht Zeit für eine Änderung?

All das bisherige hat ja nicht geholfen. Wie auch, wenn es nur im Außen auferlegt wird, jedoch nicht aus einer inneren Haltung entspringt. Veränderung kann nachhaltig NUR mit der Änderung der inneren Haltung geschehen. Dann braucht es keinen Zwang von Außen, keine Gesetze, keine Befehle, keinen erhobenen Zeigefinger - denn du handelst nach deiner Haltung. Du handelst im Außen, so wie du dich im Inneren fühlst. Immer von Innen nach Außen, wie Außen so Innen.

 

Wenn du also nicht erkennst, dass dein Hund/Hunde/Tiere komplexe Wesen sind, die uns mehr beizubringen haben, als wir ihnen, dann brauchst du Verständigungsmuster, die aus einem Monolog heraus resultieren. Dann gehst du mit deinem Hund über Knöpfe um, als wäre er ein Roboter.

 

Hinter einem Verhalten verbirgt sich aber so viel mehr - du hast auch tausend Gründe, weshalb du etwas tust. Es ist unfair, wenn du reduziert wirst auf dein Verhalten und dieses dann wegtrainiert wird ohne zu schauen, warum du etwas tust. Oder? Aber genau so behandeln wir unseren Hund (unsere Tiere, uns selbst).

Das ist das alte Bewusstsein und wir sind gerade dabei ins das Neue zu treten, nach und nach. Dieses handelt von einem Gleichgewicht, der goldenen Mitte in allem - wir schauen in die Tiefe und als erstes bei uns selbst. Wir erkennen, dass es immer 2 Ströme gibt, die zusammen gehören und deshalb auch immer beide betrachtet werden müssen um ausgeglichen ihrem Zweck dienen zu können. Kein Heiß ohne Kalt, kein Hell ohne Dunkel, kein Außen ohne Innen, kein physisch ohne energetisch. Und so dürfen wir uns auch im Umgang mit unseren Hunden nicht nur auf das Training eines Verhaltens konzentrieren, sondern alles drum herum mit wahrnehmen und einbeziehen.

 

Hunde, wie auch all die anderen Tiere, erkennen wir als intelligente Persönlichkeiten an.

Wenn sie problematisches Verhalten zeigen, schauen wir, warum sie es zeigen. Was der Auslöser ist und was sie brauchen, um ausgeglichen und selbstbewusst zu sein, sodass sie das Problemverhalten gar nicht zeigen müssen. Wenn wir dennoch an ritualisiertem Verhalten arbeiten müssen, damit der Hund da hinaus findet, machen wir das auf einer gleichwertigen Ebene und bei allem wird geschaut, was kann der Hund leisten, wo lernt er noch, wo ist er überfordert. Dabei können wir wunderbar alles bisherige vereinen.

In bestimmten Momenten hilft zum Beispiel eine klassische Konditionierung über Clicker, jedoch nur für den punktgenauen Anfang - altes Bewusstsein wäre hier wieder nur über den Clicker zu arbeiten und somit an einer echten Kommunikation vorbei.

Ganz oft hilft es körpersprachlich zu kommunizieren, weil vor allem wir Menschen das wieder lernen müssen, aber eben nicht ausschließlich.

Die mentale Kommunikation können wir auch wunderbar einbinden, denn jeder kann mental sprechen.

Wenn wir uns an den Hunden orientieren, können wir wieder wirklichen Kontakt entstehen lassen - auf mentalem, körperlichen Weg und über Hilfsmittel. Alles ausgewogen und nicht nur eines davon. Immer so, dass es helfen kann in der Verständigung.

 

Wir schauen wieder hin, erkennen Bedürfnisse und handeln danach. Übrigens erkennt man hier wieder wunderbar die Parallele zu uns. Erkenne auch du deine wahren Bedürfnisse, sprich deine Wahrheit, setze Grenzen, sei ein Stück weit egoistisch, denn du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben, erkenne dein Innerstes und dein Äußeres wird sich automatisch daran anpassen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Instinkt Hunde

Vivien Freudenberg

Hainsberger Str. 22

01705 Freital

 

info@instinkt-hunde.de

Hundetraining und geerdete Spiritualität